Grand Grand Grand Grand Canyon!
Früh heute Morgen sind wir aufgebrochen damit wir die Strecke noch bis zum Mittag hinter uns bringen konnten. Der Grund warum man für so eine kurze Stecke recht viel Zeit benötigt liegt wie immer hier an der tollen Landschaft die man durchfährt. Die Fahrt geht durch ein Gebiet das man typischerweise aus den alten Wild West Filmen kennt. Meilenweit oft keine Ortschaft dann wieder drei vier Häuser aber nie wirklich eine grössere Ortschaft. Relativ früh kommt man von Page aus an den Nordeingang des Grand Canyon, dieser ist nur von Mai bis Oktober zugänglich da in den Wintermonaten das Wetter einen Zugang nicht möglich macht. Da wir aber nicht zum Nord sondern zum South Rim mussten hatten wir noch einige Kilometer zurück zu legen. Wir sind via West Entrance in den Park eingefahren, ab hier ist die Landschaft eher wie im Hochgebirge, felsig mit vielen aber kleinen Bäumen die unglaublich schön aussehen.
Unsere Unterkunft ist Direkt am South Rim und dem Grand Canyon Village, eine bessere Ausgangsposition für Touren hätten wir uns nun wirklich nicht aussuchen können. Am Nachmittag haben wir eine Tour am Rim entlang unternommen. Steht man oben am Rim und schaut nach unten fühlt man sich bei diesen Dimensionen absolut klein. Wir haben, wie schon an den anderen Orten, so etwas noch nieeeee gesehen. Der Grand Canyon ist nicht gross, nein er ist riesig. Obwohl wir heute nur einen Teil gesehen haben ist es unfassbar. Die schönsten Bilder kann man wie fast in allen Canyons entweder am Morgen oder am Abend machen. Den Morgigen Tag wollten wir eigentlich damit verbringen mit Pferden in den Canyon zu reiten, leider geht die Tour über Nacht und das funktioniert halt für uns leider nicht. Aus diesem Grund werden wir den Bright Angel Trailhead in den Canyon hinab steigen und mal schauen wie eindrücklich der Grand Canyon dann auf uns wirkt.
Wir waren heute schon vom grössten geologischen Naturwunder überwältigt, das Zusammenspiel von Tiefe, Weite und Länge macht die überwältigenden Dimensionen des Grand Canyon aus. Wir hoffen natürlich das unsere Bilder einen Teil dessen rüber bringen können was wir heute gesehen haben. Viel Spass beim Bilder schauen :-)
Da aber auch die Weiterbildung nicht zu kurz kommt, hier noch einige Hintergrundinformationen zum Grand Canyon:
Streckenbeschreibung:
Von Page aus geht es auf der 89 Südlich bevor man auf der 64 Westlich direkt zum South Rim des Crand Canyon kommt. Hier werden wir nicht nur unsere
Touren unternehmen sondern auch wohnen :-)
http://www.grandcanyonlodges.com/
Grand Canyon, Tag 2
Wie gestern beschrieben sind wir heute früh aufgebrochen um einen Teil des Angel Trail hinunter zu gehen. Den ganzen Weg bis zum Colorado River selbst konnten wir nicht machen da dies eine zwei Tages Tour ist und auch bei den Rangern angemeldet werden muss. Es gibt wohl immer wieder Touristen die es versuchen, dann aber in grösste Probleme kommen. Jedes Jahr sterben wohl auch einige bei solch leichtsinnigen Aktionen. Bevor wir aber überhaupt am Canyon waren sind wir direkt vor der Tür von einer Herde Hirsche überrascht worden. Ein grosser Bulle mit seiner Herde. Wir haben euch einige Fotos dazu angehängt.
Im Vergleich zum Bryce Canyon war der erste Teil des Abstiegs recht einfach und eher flach, weiter unten hat die Steilheit zugenommen. Man muss höllisch aufpassen auch hier nicht zu nahe an die Kanten zu kommen, es geht höllisch steil nach unten. Mit jedem Schritt weiter nach unten wird man im Vergleich zu diesem Monster immer kleiner und kleiner. Ihr könnt Euch die Ausmasse die dieser Canyon hat nicht vorstellen.
Nach schweisstreibendem Aufstieg musste dann erst mal eine kleine Mittagspause her….. Am Nachmittag sind wir dann in Richtung Westen den Rim entlang gelaufen um noch mehr vom Canyon zu sehen. Alles in allem waren wir einige Kilometer unterwegs und haben auch heute wieder faszinierende Eindrücke gesammelt.
Mit einem lachenden und einem weinenden Auge sitzen wir nun hier. Der Grand Canyon bedeutet für uns den Abschluss der Canyon und Nationalparkreise. Die Rundreise selbst endet zwar erst Morgen in Las Vegas, bevor wir dann noch eine Woche in San Diego relaxen aber die Canyons sind eben vorbei.
Wir wurden bisher jeden Tag von wunderbaren, faszinierenden Naturwundern überrascht. Aus unserer bisherigen Tour war nur LA eine kleine Enttäuschung, ansonsten war es die faszinierendste Reise die wir je unternommen haben.
Auf den Morgigen Tag und Las Vegas freuen wir uns trotz ein wenig Wehmut schon heute und auch danach wird es sicher aufregend weiter gehen.
Nach 6 Jahren in anderen Ländern, dem Kauf eines eigenen Wohnmobils für Europa, dem Entdecken dass eine Pandemie praktisch jede Fernreise unmöglich macht ist es nun endlich wieder an der Zeit in unsere zweite Heimat zu ziehen.
Wie immer lassen wir dich lieber Leser, gerne an unseren Gedanken zur Tour und der Planung teilhaben bevor es dann mit den einzelnen Berichten zu den Touren losgeht.
Die Reisezeit selbst bleibt wie die vergangenen Jahre gleich, da wir mit dem Spätsommer sehr gute Erfahrungen gemacht hatten. Doch nun von Beginn an, warum nun nach 6 Jahren wieder USA?
In den ersten beiden Jahren seit unserer letzten Reise war Covid der klare Grund, keine Fernreise zu unternehmen. Da wir uns in dieser Zeit auch entschieden hatten ein eigenes Wohnmobil zu kaufen war klar, die nächsten Jahre werden wir Europa entdecken und dies haben wir reichlich gemacht und genossen.
Was jeder USA Liebhaber jedoch kennt, ist der innere Drang bei jedem Artikel, jeder Fernsehsendung, jedem YouTube Video, endlich wieder loszulegen und die nächste Reise zu planen.
Im Herbst 2024 haben wir uns wie bereits einige Male zuvor schon mögliche Flug Optionen angesehen. Da wir jede Menge Meilen hatten wollten wir unbedingt und wenn möglich alles über Meilen buchen. Wie bereits in den Jahren zuvor war der erste Blick gen Westen obwohl wir schon seit langem auch den Osten gerne mal bereisen wollten. Hier hat uns der Zufall weitergeholfen. Es hat schlicht keine sinnvollen Flüge von Zürich nach Los Angeles, San Francisco, Denver oder Las Vegas gegeben und auch mit Umsteigen via München oder Frankfurt war nichts bei Miles and More dabei. An besagtem Herbstabend haben wir spontan überlegt was uns im Osten schon immer begeistert hat und wir immer sehen wollten. Chicago war die einstimmige Meinung!
Da sich Chicago gut ab Zürich eignet musste wir nur noch den Rückflug Flughafen entscheiden. Auch hier waren wir uns schnell klar, Miami oder New York. Am Ende haben wir uns auch auf Grund der Flugmöglichkeit für New York entschieden.
So geht es für uns nun von Zürich nach Chicago und von New York über Genf zurück nach Zürich. Was sich bei dieser Route wirklich gelohnt hat war der Tarif. Beide Flüge in der Business Class über Meilen und nur die Gebühren von unter CHF 200.- wurden noch fällig.
Im Rahmen der Reiseplanung haben wir uns nun zu Beginn auf 2 mögliche Routen festgelegt:
Was es nun schlussendlich wird, darf in den nächsten Wochen und Monaten noch geplant werden. Eins steht jedoch fest. Wir freuen uns so sehr, wieder USA und zum ersten Mal im Osten.