Lake Powell: Powerboat, Navajo Indianer und ein unbeschreiblicher Antelope Canyon
Die letzten zwei Tage haben wir hier am Lake Powell verbracht. Wenn wir noch im Zion Canyon von keiner Wolke seit unserem Beginn berichtet haben, so hatten wir gestern zum ersten mal schlechteres Wetter, ein Mix aus Wolken, Regen und Sonne.
Der heutige Tag war dafür umso schöner und abwechslungsreicher. Heute Morgen haben wir uns ein Powerboat gemietet und ein wenig der wunderschönen Landschaft vom See aus betrachtet. Wenn man bedenkt dass der Lake Powell 2000 km Küstenlinie hat dann könnt ihr euch vorstellen das man in einem knappen halben Tag nur einen Teil sehen kann. Mit dem Boot selbst hat es tierisch Spass gemacht und das Ding ist auch richtig gut gelaufen :-)
Heute Nachmittag haben wir uns dann zum Antelope Canyon auf gemacht, wobei stimmt nicht ganz, wir sind nach Page gefahren. Der Canyon selbst ist nicht einfach so zugänglich sondern ist unter Verwaltung der Navajo Indianer. Von Page sind wir mit Jeeps in Richtung Canyon gefahren. Ein wilder Trip durch eine Sandwüste. Am Canyon angekommen ist man überwältigt, ein schmaler Gang führt hinein und unser Navajo Führer ein total witziger Kerl hat eine sensationelle Führung gemacht. Man kann gar nicht wirklich beschreiben wie faszinierend es ist, hoffentlich helfen euch da die Bilder weiter. An manchen Stellen ist er nur so breit dass ein gut gebauter Mann hindurch passt.
Morgen geht die Reise weiter in Richung Grand Canyon, hoffentlich ebenfalls eine Ereignis.
Streckenbeschreibung:
Auf dem Highway nr. 12 geht es westlich zur 89, von hier aus Richtung osten bis zum Lake Powell
Entfernung: 150 Meilen
Fahrzeit: ca. 3 Std.
http://www.lakepowell.com/accomodations/wahweap-resort-accommodations.aspx
Nach 6 Jahren in anderen Ländern, dem Kauf eines eigenen Wohnmobils für Europa, dem Entdecken dass eine Pandemie praktisch jede Fernreise unmöglich macht ist es nun endlich wieder an der Zeit in unsere zweite Heimat zu ziehen.
Wie immer lassen wir dich lieber Leser, gerne an unseren Gedanken zur Tour und der Planung teilhaben bevor es dann mit den einzelnen Berichten zu den Touren losgeht.
Die Reisezeit selbst bleibt wie die vergangenen Jahre gleich, da wir mit dem Spätsommer sehr gute Erfahrungen gemacht hatten. Doch nun von Beginn an, warum nun nach 6 Jahren wieder USA?
In den ersten beiden Jahren seit unserer letzten Reise war Covid der klare Grund, keine Fernreise zu unternehmen. Da wir uns in dieser Zeit auch entschieden hatten ein eigenes Wohnmobil zu kaufen war klar, die nächsten Jahre werden wir Europa entdecken und dies haben wir reichlich gemacht und genossen.
Was jeder USA Liebhaber jedoch kennt, ist der innere Drang bei jedem Artikel, jeder Fernsehsendung, jedem YouTube Video, endlich wieder loszulegen und die nächste Reise zu planen.
Im Herbst 2024 haben wir uns wie bereits einige Male zuvor schon mögliche Flug Optionen angesehen. Da wir jede Menge Meilen hatten wollten wir unbedingt und wenn möglich alles über Meilen buchen. Wie bereits in den Jahren zuvor war der erste Blick gen Westen obwohl wir schon seit langem auch den Osten gerne mal bereisen wollten. Hier hat uns der Zufall weitergeholfen. Es hat schlicht keine sinnvollen Flüge von Zürich nach Los Angeles, San Francisco, Denver oder Las Vegas gegeben und auch mit Umsteigen via München oder Frankfurt war nichts bei Miles and More dabei. An besagtem Herbstabend haben wir spontan überlegt was uns im Osten schon immer begeistert hat und wir immer sehen wollten. Chicago war die einstimmige Meinung!
Da sich Chicago gut ab Zürich eignet musste wir nur noch den Rückflug Flughafen entscheiden. Auch hier waren wir uns schnell klar, Miami oder New York. Am Ende haben wir uns auch auf Grund der Flugmöglichkeit für New York entschieden.
So geht es für uns nun von Zürich nach Chicago und von New York über Genf zurück nach Zürich. Was sich bei dieser Route wirklich gelohnt hat war der Tarif. Beide Flüge in der Business Class über Meilen und nur die Gebühren von unter CHF 200.- wurden noch fällig.
Im Rahmen der Reiseplanung haben wir uns nun zu Beginn auf 2 mögliche Routen festgelegt:
Was es nun schlussendlich wird, darf in den nächsten Wochen und Monaten noch geplant werden. Eins steht jedoch fest. Wir freuen uns so sehr, wieder USA und zum ersten Mal im Osten.