Sea World, sehr schön aber es bleiben gemischte Gefühle!
Heute haben wir uns das berühmte Sea World hier in San Diego angesehen. Der Fahrtweg war für uns ein Katzensprung da Sea World praktisch gleich neben an liegt, keine drei Kilometer weg. Da unser Besuch mitten unter der Woche war hatten wir natürlich glück mit den Besucherzahlen. Es war gut besucht aber eben nicht zu voll. Es gibt einige tolle Shows wobei wir uns nicht alle angesehen haben, da wir nun schon in der Nachsaison sind finden Sie nicht in der Frequenz statt wie noch vor einem Monat, was teilweise lange Wartezeiten mit sich gebracht hätte.
Die wohl beeindruckenste Show ist Shamu (Orka) Believe Show:
In dieser Show mit den Orkas handelt es sich um die wohl komplizierteste und spannenste Show die das Sea World je inszeniert hat. Die Orcas zeigen Kunststücke die "wenn man es sieht kann mans kaum glauben" ein Arrangement zu Musik Choreografie und Multimedia Präsentation sind. Vor allem wie Synchron die Wale teilweise interagieren ist atemberaubend. Die Tiere sind einfach gewaltig wenn sie aus dem Wasser aufsteigen und dann mal locker zwei, drei Meter über dem Wasser eine Rolle oder der Gleichen vollführen.
Neben der Shamu Believe Show gibt es noch weitere wie Blue Horizons (mit Delfinen) und die Sea Lions Show. Der Park selbst ist sehr schön gemacht, wenn auch nicht so gross wie wir ihn uns vorgestellt haben. Da wir mit dem Ozeanographischen Park in Valencia letztes Jahr einen Vergleichspark besucht haben, hatten wir eine gute Vergleichsmöglichkeit. Der Park in Valencia beheimatet viel mehr Tiere, ist natürlicher aufgebaut und um einiges grösser.
Wir haben Sea World mit gemischten Gefühlen verlassen. Die Aufmachung, die Show und die Tiere selbst sind wirklich grossartig und machen Freunde, der Umgang mit den Tieren ist aber nicht so wie wir uns das vorgestellt hatten. So kann man jegliche Tiere wie Mantas, Delfine, Seelöwen und der Gleichen füttern und ganz oft auch anfassen. Das wirkt im ersten Moment ganz toll was es aber, wenn man die Tiere sieht wie sie um das Futter betteln, nicht ist.
Unser Resultat zu Sea World, grossartige Show (wenn man die Hintergedanken zu den Tieren mal vergisst), Parkt schön gepflegt und mit Liebe gemacht, leider etwas klein und zu viel direkter Kontakt von Mensch und Tier.
Nach 6 Jahren in anderen Ländern, dem Kauf eines eigenen Wohnmobils für Europa, dem Entdecken dass eine Pandemie praktisch jede Fernreise unmöglich macht ist es nun endlich wieder an der Zeit in unsere zweite Heimat zu ziehen.
Wie immer lassen wir dich lieber Leser, gerne an unseren Gedanken zur Tour und der Planung teilhaben bevor es dann mit den einzelnen Berichten zu den Touren losgeht.
Die Reisezeit selbst bleibt wie die vergangenen Jahre gleich, da wir mit dem Spätsommer sehr gute Erfahrungen gemacht hatten. Doch nun von Beginn an, warum nun nach 6 Jahren wieder USA?
In den ersten beiden Jahren seit unserer letzten Reise war Covid der klare Grund, keine Fernreise zu unternehmen. Da wir uns in dieser Zeit auch entschieden hatten ein eigenes Wohnmobil zu kaufen war klar, die nächsten Jahre werden wir Europa entdecken und dies haben wir reichlich gemacht und genossen.
Was jeder USA Liebhaber jedoch kennt, ist der innere Drang bei jedem Artikel, jeder Fernsehsendung, jedem YouTube Video, endlich wieder loszulegen und die nächste Reise zu planen.
Im Herbst 2024 haben wir uns wie bereits einige Male zuvor schon mögliche Flug Optionen angesehen. Da wir jede Menge Meilen hatten wollten wir unbedingt und wenn möglich alles über Meilen buchen. Wie bereits in den Jahren zuvor war der erste Blick gen Westen obwohl wir schon seit langem auch den Osten gerne mal bereisen wollten. Hier hat uns der Zufall weitergeholfen. Es hat schlicht keine sinnvollen Flüge von Zürich nach Los Angeles, San Francisco, Denver oder Las Vegas gegeben und auch mit Umsteigen via München oder Frankfurt war nichts bei Miles and More dabei. An besagtem Herbstabend haben wir spontan überlegt was uns im Osten schon immer begeistert hat und wir immer sehen wollten. Chicago war die einstimmige Meinung!
Da sich Chicago gut ab Zürich eignet musste wir nur noch den Rückflug Flughafen entscheiden. Auch hier waren wir uns schnell klar, Miami oder New York. Am Ende haben wir uns auch auf Grund der Flugmöglichkeit für New York entschieden.
So geht es für uns nun von Zürich nach Chicago und von New York über Genf zurück nach Zürich. Was sich bei dieser Route wirklich gelohnt hat war der Tarif. Beide Flüge in der Business Class über Meilen und nur die Gebühren von unter CHF 200.- wurden noch fällig.
Im Rahmen der Reiseplanung haben wir uns nun zu Beginn auf 2 mögliche Routen festgelegt:
Was es nun schlussendlich wird, darf in den nächsten Wochen und Monaten noch geplant werden. Eins steht jedoch fest. Wir freuen uns so sehr, wieder USA und zum ersten Mal im Osten.