Fahrt nach Salt Lake City
Heute sind wir vom Zion Nationalpark aus 500 Kilometer nach Salt Lake City gefahren. Da wir hier aber nichts anschauen werden und es sich nur um eine Übergangsetappe handelt fällt auch unser Reisebericht für heute kürzer aus, wird aber mit einigen Extras zum Camper ergänzt...
Wir sind heute Morgen bereits sehr früh aufgestanden um unsere sieben Sachen zu packen und uns auf den Weg zu machen. Ist halt doch immer ein wenig was zu tun beim Campen aber es ist ein grosser Genuss und die wenige Arbeit mehr die man dabei hat ist es alle mal wert. Man wird mit Natur und wunderschönen Aussichten reichlich belohnt. Die Tour selbst ist sehr schön zu fahren, auf der Interstate 15 geht es in nördlicher Richtung zum heutigen Ziel. Die Landschaft verändert sich sehr schnell zu dem was wir aus Filmen als Wild West bezeichnen würden. Einige Berge und viel Steppe, fehlt nur noch ein Cowboy der an einem vorbeireitet. Vor Salt Lake City hatten wir dann eine 30 Kilometer Baustelle zu meistern was mit dem Camper auf einer 5 spurigen Strasse teilweise sehr spannend ist. Gegen drei Uhr sind wir dann am Campground angekommen und seit dem geniessen wir es einfach mal nichts zu tun.
So nun aber einige Extras zum Camper:
Der Camper selbst ist 28 Feet lang, 12 Feet hoch und 10 Feet breit. Das ganze Ding ist auf einem 4.5 Liter Super Duty von Ford aufgebaut und hat leckere 10 Zylinder. Für den entsprechenden Sound ist also gesorgt, für den entsprechenden Verbrauch auch :-). Froh sind wir über die Automatik und den Tempomat, das erleichtert die Fahrerei doch um einiges. Er verfügt über einen Slide Out welcher den Wohnraum um ca. 1 Meter erweitert was zum Wohnen und Kochen sehr angenehm ist. Vom Herd, Backofen, Microwelle, Kühlschrank, Gefrierfach, einfach alles vorhanden und ausreichend gross um eigentlich mit ner ganzen Familie hier Urlaub zu machen. Bedeutet für uns zwei natürlich richtig viel Platz. Hervorragend ist auch die seperate Dusche in der man genügend Platz hat, WC und ein seperates Waschbecken sind in einem anderen Bereich. Im Prinzip verfügt der Camper über 7 Schlafplätze, für uns bedeutet das einfach massig Sitzplatz. Sehr angenehm sind auch die diversen Tanks über die er verfügt. Da wäre zum einen ein 210 Liter Benzintank, einen 110 Liter Grey Water Tank für Abwasser vom Duschen, Abwaschen etc., einen 110 Liter Black Water Tank für....... so wie über einen 210 Liter Frischwassertank. Der kommt jedoch nur zum Einsatz wenn man keinen direkten Wasseranschluss an seinem Platz hat. Zusätzlich haben wir einen riesen Gastank so wie einen Generator, dieser ist immer dann sehr nützlich wenn man mal irgendwo keinen Strom haben sollte. Ach so Strom, zusätzlich verfügt das WoMO noch über zwei seperate Batterien die wohl locker drei Tage halten sollten falls mal kein Strom da sein sollte und man den Generator nicht benutzen möchte. So nun solltet Ihr ein schönes Bild haben über diese Wohnung auf 6 Reifen :-)
Morgen früh geht es dann los in den Grand Teton Nationalpark, Fahrstrecke 480 Kilometer.
Noch eine Anmerkung: Wir freuen uns natürlich auch sehr über Euer Feedback, also keine scheu und schreibt in das Gästebuch damit wir auch wissen ob Euch unsere Artikel gefallen und damit wir auch wissen ob es Euch gut geht.
Nach 6 Jahren in anderen Ländern, dem Kauf eines eigenen Wohnmobils für Europa, dem Entdecken dass eine Pandemie praktisch jede Fernreise unmöglich macht ist es nun endlich wieder an der Zeit in unsere zweite Heimat zu ziehen.
Wie immer lassen wir dich lieber Leser, gerne an unseren Gedanken zur Tour und der Planung teilhaben bevor es dann mit den einzelnen Berichten zu den Touren losgeht.
Die Reisezeit selbst bleibt wie die vergangenen Jahre gleich, da wir mit dem Spätsommer sehr gute Erfahrungen gemacht hatten. Doch nun von Beginn an, warum nun nach 6 Jahren wieder USA?
In den ersten beiden Jahren seit unserer letzten Reise war Covid der klare Grund, keine Fernreise zu unternehmen. Da wir uns in dieser Zeit auch entschieden hatten ein eigenes Wohnmobil zu kaufen war klar, die nächsten Jahre werden wir Europa entdecken und dies haben wir reichlich gemacht und genossen.
Was jeder USA Liebhaber jedoch kennt, ist der innere Drang bei jedem Artikel, jeder Fernsehsendung, jedem YouTube Video, endlich wieder loszulegen und die nächste Reise zu planen.
Im Herbst 2024 haben wir uns wie bereits einige Male zuvor schon mögliche Flug Optionen angesehen. Da wir jede Menge Meilen hatten wollten wir unbedingt und wenn möglich alles über Meilen buchen. Wie bereits in den Jahren zuvor war der erste Blick gen Westen obwohl wir schon seit langem auch den Osten gerne mal bereisen wollten. Hier hat uns der Zufall weitergeholfen. Es hat schlicht keine sinnvollen Flüge von Zürich nach Los Angeles, San Francisco, Denver oder Las Vegas gegeben und auch mit Umsteigen via München oder Frankfurt war nichts bei Miles and More dabei. An besagtem Herbstabend haben wir spontan überlegt was uns im Osten schon immer begeistert hat und wir immer sehen wollten. Chicago war die einstimmige Meinung!
Da sich Chicago gut ab Zürich eignet musste wir nur noch den Rückflug Flughafen entscheiden. Auch hier waren wir uns schnell klar, Miami oder New York. Am Ende haben wir uns auch auf Grund der Flugmöglichkeit für New York entschieden.
So geht es für uns nun von Zürich nach Chicago und von New York über Genf zurück nach Zürich. Was sich bei dieser Route wirklich gelohnt hat war der Tarif. Beide Flüge in der Business Class über Meilen und nur die Gebühren von unter CHF 200.- wurden noch fällig.
Im Rahmen der Reiseplanung haben wir uns nun zu Beginn auf 2 mögliche Routen festgelegt:
Was es nun schlussendlich wird, darf in den nächsten Wochen und Monaten noch geplant werden. Eins steht jedoch fest. Wir freuen uns so sehr, wieder USA und zum ersten Mal im Osten.