Sequoia Nationalpark: Ein Traum und traumhaft schön!
Die vergangen beiden Tage durften wir im Sequoia Nationalpark verbringen. Bekannt ist er für seine Sequoia Mammutbäume, seine wunderschöne Berglandschaft und seine Tiere die hier wohnen.
Der grösste Sequoia ist der General Sherman Tree. Sein Alter wird auf ca. 3000 Jahre geschätzt, plus minuns hundert Jahre. Was macht das auch schon wenn man so lange lebt:-).
Die Landschaft ist atemberaubend schön was Euch hoffentlich die Bilder zeigen werden. Leider ist die Internetverbindung sehr schlecht und Handynetz hat man erst gar nicht.
Wir hatten überhaupt Glück hier übernachten zu können. Bei unserer Ankunft war auf unseren Namen keine Reservierung vorhanden. Da hat das liebe Reiseunternehmen über das wir gebucht haben, nennen wir es an dieser Stelle mal Expedia, uns den Reisepreis brav abgebucht und danach die Buchung storniert. Die Leute in der Wuksachi Lodge waren jedoch super freundlich und haben für uns eine neue Reservierung angelegt.
Es ist sehr eindrücklich hier unterwegs zu sein, wenn man die Sequoias aus dem Fernsehen kennt so denkt man sich; grosse Bäume halt. Steht man leibhaftig vor ihnen ist man so winzig klein und die Bäume strahlen etwas ganz besonderes aus. Die ganze Landschaft hat einen sehr angenehmen Holzgeruch der von den Sequoias ausgeht. Hier im Sequoia Nationalpark wie auch im Kings Canyon der direkt dazu gehört brennt es sehr häufig was man auch an der ein oder anderen Stelle gut sehen kann. Die normalen Bäume die hier ebenfalls sehr gross sind überstehen solche Feuer nicht, die Sequoias hingegen schon. Die Rinde die in drei bis vier Schichten existiert und je nach alter des Baumes pro schicht um die 50 cm stark ist lassen sich von einem Feuer eher weniger beindrucken.
Es gibt hier jede Menge Tiere. Häufig soll man hier Bären antreffen, bisher hatten wir das Pech oder vielleicht auch Glück keinen zu sehen wobei es sehr reizvoll wäre ihn in freier Wildbahn zu sehen. Was ich gelesen hatte war das es hier auch Klapperschlangen geben soll. Tatsächlich haben wir heute Morgen auf unserer ersten Wanderung zum Moro Rock auch eine entdeckt. Sie hat sich zwischen einer Felsspalte gesonnt und war total friedlich, so konnte ich einige Bilder von ihr machen.
Es soll hier auch Pumas geben, sie zu sehen ist aber fast unmöglich da sie sehr zurückgezogen leben und man sie selten bis nie zu Gesicht bekommt. Toll finden wir die Tipps die man bekommt sollte man einen Puma sehen. Still stehen bleiben und laut rufen, sollte der Pume wiedererwartend angreifen dann: Fighten! Na da bin ich gespannt wie viele das wohl machen werden.
Auf alle Fälle können wir den Sequoia Nationalpark allen ans Herz legen die an der Westküste Urlaub machen möchten. Ein ganz spezieller Ort mit etwas ganz Besonderem das sicher von den Sequoias ausgeht. Ein Sprichwort hier sagt: Umarme einen Sequoia und spüre seine Energie die auf dich übergeht. Einfach mal machen, wir haben es gemacht und es ist toll.
So nun noch ein wenig Weiterbildung.
Die Sequoias sind die grössten Bäume der Erde, nicht jedoch die höchsten. Die Höchsten sind ebenfalls aus der Familie der Mammutbäume und stehen nördlich von San Francisco, es sind die Redwoods. Sie werden um die 50 - 60 Meter höher als die Sequoias. Warum sind dann aber die Sequoias trotztdem die grössten? Das liegt daran dass ein Redwood zwar höher wird aber am Stumpf gerade mal zwischen 4-5 Meter im Duchmesser hat, ein Sequoia bringt es da schon mal auf 12 Meter. So ergeben sich tolle Vergleiche, der General Sherman Tree ist z.B. 30 Meter höher als das Space Shuttle oder wenn man ihn auf eine Waage legen würde müsste man auf die andere Seite 10 ausgewachsene Blauwale legen. Auch ein netter Vergleich ist das der General Sherman Tree das Gewicht von zwei vollbeladenen Boing 747 auf die Waage bringt.
Morgen steht eine sehr lange Strecke von ca 8 Std. in das Death Valley an. Blöd ist dass es Luftline ca 200 Kilometer östlich von hier liegt, es aber über die Berge (Mount Witney) keine Strasse gibt. So fahren wir halt ein mächtiges "U".
Bis dahin wünschen wir Euch alles Gute.
Nach 6 Jahren in anderen Ländern, dem Kauf eines eigenen Wohnmobils für Europa, dem Entdecken dass eine Pandemie praktisch jede Fernreise unmöglich macht ist es nun endlich wieder an der Zeit in unsere zweite Heimat zu ziehen.
Wie immer lassen wir dich lieber Leser, gerne an unseren Gedanken zur Tour und der Planung teilhaben bevor es dann mit den einzelnen Berichten zu den Touren losgeht.
Die Reisezeit selbst bleibt wie die vergangenen Jahre gleich, da wir mit dem Spätsommer sehr gute Erfahrungen gemacht hatten. Doch nun von Beginn an, warum nun nach 6 Jahren wieder USA?
In den ersten beiden Jahren seit unserer letzten Reise war Covid der klare Grund, keine Fernreise zu unternehmen. Da wir uns in dieser Zeit auch entschieden hatten ein eigenes Wohnmobil zu kaufen war klar, die nächsten Jahre werden wir Europa entdecken und dies haben wir reichlich gemacht und genossen.
Was jeder USA Liebhaber jedoch kennt, ist der innere Drang bei jedem Artikel, jeder Fernsehsendung, jedem YouTube Video, endlich wieder loszulegen und die nächste Reise zu planen.
Im Herbst 2024 haben wir uns wie bereits einige Male zuvor schon mögliche Flug Optionen angesehen. Da wir jede Menge Meilen hatten wollten wir unbedingt und wenn möglich alles über Meilen buchen. Wie bereits in den Jahren zuvor war der erste Blick gen Westen obwohl wir schon seit langem auch den Osten gerne mal bereisen wollten. Hier hat uns der Zufall weitergeholfen. Es hat schlicht keine sinnvollen Flüge von Zürich nach Los Angeles, San Francisco, Denver oder Las Vegas gegeben und auch mit Umsteigen via München oder Frankfurt war nichts bei Miles and More dabei. An besagtem Herbstabend haben wir spontan überlegt was uns im Osten schon immer begeistert hat und wir immer sehen wollten. Chicago war die einstimmige Meinung!
Da sich Chicago gut ab Zürich eignet musste wir nur noch den Rückflug Flughafen entscheiden. Auch hier waren wir uns schnell klar, Miami oder New York. Am Ende haben wir uns auch auf Grund der Flugmöglichkeit für New York entschieden.
So geht es für uns nun von Zürich nach Chicago und von New York über Genf zurück nach Zürich. Was sich bei dieser Route wirklich gelohnt hat war der Tarif. Beide Flüge in der Business Class über Meilen und nur die Gebühren von unter CHF 200.- wurden noch fällig.
Im Rahmen der Reiseplanung haben wir uns nun zu Beginn auf 2 mögliche Routen festgelegt:
Was es nun schlussendlich wird, darf in den nächsten Wochen und Monaten noch geplant werden. Eins steht jedoch fest. Wir freuen uns so sehr, wieder USA und zum ersten Mal im Osten.