Heute Morgen haben wir uns schweren Herzens vom Death Valley verabschiedet jedoch mit der Freude auf den Zion Nationalpark.
Wir waren nicht wirklich über die waren 36 Grad nach dem Aufstehen überrascht, gehört ja irgendwie zum Death Valley dazu. Nachdem wir uns im Store mit Eis für die Kühlbox und ein paar Sandwiches eingedeckt hatten ist es auch schon auf der 190 östlich aus dem Death Valley rausgegangen. Die Fahrt haben wir sehr genossen. Nach Parhump fährt man in einen recht gebirgigen Teil, oben angekommen sieht man in der Ferne Las Vegas. Ein unglaublich tolles Bild, durch das nichts zu fahren und dann in der Ferne diese pulsierende Stadt zu sehen. Wir haben sie für den Moment jedoch nur auf der I15 durchquert um in Richtung Norden weiterzufahren.
Nachdem man Grate Basin und das Valley of Fire hinter sich gelassen hat geht es noch gut 1 1/2 Std. bis man von der I15 abfährt und am Eingang des Zion NP steht.
Der Name Zion hätte für diesen NP nicht besser gewählt werden können. Zion kommt aus dem hebräischen und bedeutet Zufluchtsort oder Heiligtum. Keine Ahnung warum aber es ist ein Ort dem wir mit sehr viel Dankbarkeit entgegnen, Dankbarkeit darüber das wir schon wieder so eine tolle Reise machen können, darüber das wir sie gemeinsam machen können und darüber das wir solch tolle Orte sehen dürfen. Das mag sich für den ein oder anderen Leser komisch anhören, wir können jedem nur empfehlen, kommt her und lasst den Ort auf euch wirken. Solltet ihr nicht mehr spüren seit ihr vermutlich schon Tod :-)
Leider haben wir fast immer zu wenig Zeit, so hat es nur für eine kurze Wanderung gereicht, eigentlich gebührt diesem Ort zwei bis drei Tage unserer Aufmerksamkeit und wenn wir nochmals kommen dann bekommt er sie auch.
Die Zion Lodge in der wir übernachten ist die einzige Lodge direkt im Park, alle anderen Lodges sind vor dem Eingang in Springdale, ebenfalls ein unglaublich schönes Örtchen in das wir uns vor 5 Jahren schon verliebt haben. Jeder hier trägt dazu bei das ein total gepflegter und ordentlicher Ort mit viel Charme ist.
Eine weitere Faszination sind die unterschiedlichen Gesteinsschichten die hier sehr deutlich zu Tage treten. Nirgendwo sonst, auch nicht im Grand Canyon sind sie so schön zu sehen wie hier. Von Braun über Rot bis hin zum typischen Sandstein ist alles in ein und dem selben Felsen zu sehen. Wir hoffen die Bilder bringen dies rüber.
Morgen geht unsere Reise weiter zum Bryce Canyon. Da wir vor 5 Jahren bereits dort waren, jedoch nur für einen dreiviertel Tag, werden wir nun zwei Tage dort bleiben. Mal schauen wie es jetzt aussieht mit Internet, vor fünf Jahren war das so eine Sache :-)
Bis dahin wünschen wir euch allen eine tolle Zeit und schicken Euch ein wenig Zion nach Hause
Liebe Grüsse
Carsten und Melli
Nach 6 Jahren in anderen Ländern, dem Kauf eines eigenen Wohnmobils für Europa, dem Entdecken dass eine Pandemie praktisch jede Fernreise unmöglich macht ist es nun endlich wieder an der Zeit in unsere zweite Heimat zu ziehen.
Wie immer lassen wir dich lieber Leser, gerne an unseren Gedanken zur Tour und der Planung teilhaben bevor es dann mit den einzelnen Berichten zu den Touren losgeht.
Die Reisezeit selbst bleibt wie die vergangenen Jahre gleich, da wir mit dem Spätsommer sehr gute Erfahrungen gemacht hatten. Doch nun von Beginn an, warum nun nach 6 Jahren wieder USA?
In den ersten beiden Jahren seit unserer letzten Reise war Covid der klare Grund, keine Fernreise zu unternehmen. Da wir uns in dieser Zeit auch entschieden hatten ein eigenes Wohnmobil zu kaufen war klar, die nächsten Jahre werden wir Europa entdecken und dies haben wir reichlich gemacht und genossen.
Was jeder USA Liebhaber jedoch kennt, ist der innere Drang bei jedem Artikel, jeder Fernsehsendung, jedem YouTube Video, endlich wieder loszulegen und die nächste Reise zu planen.
Im Herbst 2024 haben wir uns wie bereits einige Male zuvor schon mögliche Flug Optionen angesehen. Da wir jede Menge Meilen hatten wollten wir unbedingt und wenn möglich alles über Meilen buchen. Wie bereits in den Jahren zuvor war der erste Blick gen Westen obwohl wir schon seit langem auch den Osten gerne mal bereisen wollten. Hier hat uns der Zufall weitergeholfen. Es hat schlicht keine sinnvollen Flüge von Zürich nach Los Angeles, San Francisco, Denver oder Las Vegas gegeben und auch mit Umsteigen via München oder Frankfurt war nichts bei Miles and More dabei. An besagtem Herbstabend haben wir spontan überlegt was uns im Osten schon immer begeistert hat und wir immer sehen wollten. Chicago war die einstimmige Meinung!
Da sich Chicago gut ab Zürich eignet musste wir nur noch den Rückflug Flughafen entscheiden. Auch hier waren wir uns schnell klar, Miami oder New York. Am Ende haben wir uns auch auf Grund der Flugmöglichkeit für New York entschieden.
So geht es für uns nun von Zürich nach Chicago und von New York über Genf zurück nach Zürich. Was sich bei dieser Route wirklich gelohnt hat war der Tarif. Beide Flüge in der Business Class über Meilen und nur die Gebühren von unter CHF 200.- wurden noch fällig.
Im Rahmen der Reiseplanung haben wir uns nun zu Beginn auf 2 mögliche Routen festgelegt:
Was es nun schlussendlich wird, darf in den nächsten Wochen und Monaten noch geplant werden. Eins steht jedoch fest. Wir freuen uns so sehr, wieder USA und zum ersten Mal im Osten.