Heute haben wir den 2. Teil und sicher auch den schöneren Teil des Pacific Coast Highway 1 in Angriff genommen. Vermutlich besser bekannt unter dem Kurznamen Highway No. 1.
Für alle die ihn im Geiste mitfahren möchten eine kurze Tourbeschreibung
Die Route selbst ist mit knapp 200 Kilometern recht kurz und dauert trotzdem soooooooo lange. Jeder Meter ist ein wahres Vergnügen, irgendwie haben wir es dieses Jahr vermutlich geschafft 90% aller Parkmöglichkeiten auch anzufahren :-) Wer schon dort war, der weis, es gibt unzählige davon.
Was macht den Reiz für uns aus? Es ist die wilde und verträumte Landschaft mit tollen Pflanzen und kargen Felsen, dem braunen Sand und den kurvigen Strassen. Es ist was wir von einer Küstenstrasse erwarten, und zwar genau seit wir vor 5 Jahren zum ersten mal den Highway No. 1 gefahren sind :-)
Wir sind heute recht spät, um ca 7:30 Uhr in Monterey losgefahren. Dies mit voller Absicht denn nachdem wir 2011 viel zu früh unterwegs waren und den tollen Nebel mitgenommen haben wollten wir dieses Jahr warten bis die Sonne ganz aufgegangen ist und den Nebel vertrieben hat.
So war es dann auch, wie immer haben wir zuerst einen Abstecher nach Carmel gemacht, ein so süsses und verträumtes und vor allem sauberes Amerikanisches Städtchen, so haben wir uns das früher immer vorgestellt. Wer eine Reise hier hin plant, Carmel ist Pflicht.
Danach ging es weiter bis Big Sur, im River Inn gibt es so leckeres Frühstück. Das River Inn liegt direkt am Bir Sur River und ist mit so viel Holz ausgestattet dass es ebenfalls zu einem Muss für uns geworden ist.
Danach geht es weiter durch den Julia Pfeiffer State Park, ein toller Ort für alle die mal zwei, drei Tage wandern möchten.
Nach Big Sur gibt es unzählige Möglichkeiten die Vielfalt des Highway No. 1 zu bestaunen, Ihr müsst ihn einfach befahren oder die Bilder anschauen, es zu erzählen geht nicht.
Was wir zum ersten Mal angesehen haben ist San Simeon, eine so schön kleine und verschlafene Ortschaft direkt am Meer. Es gibt hier eine wundervolle Mission, leider hatte sie geschlossen.
Nach San Simeon kommt für einige Meilen totes Land, hier hat der nicht vorhanden Regen des letzten Jahres braune Wüste hinterlassen. Es war ja schon immer etwas karg aber so arg wie dieses Jahr haben wir es noch nie gesehen. Sehr dramatisch wenn man bedenkt dass es hier recht viel Viehzucht gibt. Die armen Kühe haben an braunen Grashalmen rumgefressen.
Das finale des heutigen Tages bildet Morro Bay, bekannt für seinen dicken grossen Felsen im Hafen von Morro Bay. Eigentlich nichts besonderes und trotzdem hat es seinen ganz eigenen Charme.
Wir haben heute unser Zimmer im Baufront Inn bezogen, kein Hotel, eher ein Motel aber aktuell sitzen wir alle draussen, ich schreibe meinen Bericht und der Rest der Gaste unterhält sich kunterbunt durcheinander. Eine tolle Atmosphäre.
Morgen geht es weiter nach Santa Barbara resp. zuerst nach Ventura.......
Ach ja was gibt es denn in Ventura? Richtig eine riesige Outlet City :-)
Viel Spass beim Bilder schauen
Nach 6 Jahren in anderen Ländern, dem Kauf eines eigenen Wohnmobils für Europa, dem Entdecken dass eine Pandemie praktisch jede Fernreise unmöglich macht ist es nun endlich wieder an der Zeit in unsere zweite Heimat zu ziehen.
Wie immer lassen wir dich lieber Leser, gerne an unseren Gedanken zur Tour und der Planung teilhaben bevor es dann mit den einzelnen Berichten zu den Touren losgeht.
Die Reisezeit selbst bleibt wie die vergangenen Jahre gleich, da wir mit dem Spätsommer sehr gute Erfahrungen gemacht hatten. Doch nun von Beginn an, warum nun nach 6 Jahren wieder USA?
In den ersten beiden Jahren seit unserer letzten Reise war Covid der klare Grund, keine Fernreise zu unternehmen. Da wir uns in dieser Zeit auch entschieden hatten ein eigenes Wohnmobil zu kaufen war klar, die nächsten Jahre werden wir Europa entdecken und dies haben wir reichlich gemacht und genossen.
Was jeder USA Liebhaber jedoch kennt, ist der innere Drang bei jedem Artikel, jeder Fernsehsendung, jedem YouTube Video, endlich wieder loszulegen und die nächste Reise zu planen.
Im Herbst 2024 haben wir uns wie bereits einige Male zuvor schon mögliche Flug Optionen angesehen. Da wir jede Menge Meilen hatten wollten wir unbedingt und wenn möglich alles über Meilen buchen. Wie bereits in den Jahren zuvor war der erste Blick gen Westen obwohl wir schon seit langem auch den Osten gerne mal bereisen wollten. Hier hat uns der Zufall weitergeholfen. Es hat schlicht keine sinnvollen Flüge von Zürich nach Los Angeles, San Francisco, Denver oder Las Vegas gegeben und auch mit Umsteigen via München oder Frankfurt war nichts bei Miles and More dabei. An besagtem Herbstabend haben wir spontan überlegt was uns im Osten schon immer begeistert hat und wir immer sehen wollten. Chicago war die einstimmige Meinung!
Da sich Chicago gut ab Zürich eignet musste wir nur noch den Rückflug Flughafen entscheiden. Auch hier waren wir uns schnell klar, Miami oder New York. Am Ende haben wir uns auch auf Grund der Flugmöglichkeit für New York entschieden.
So geht es für uns nun von Zürich nach Chicago und von New York über Genf zurück nach Zürich. Was sich bei dieser Route wirklich gelohnt hat war der Tarif. Beide Flüge in der Business Class über Meilen und nur die Gebühren von unter CHF 200.- wurden noch fällig.
Im Rahmen der Reiseplanung haben wir uns nun zu Beginn auf 2 mögliche Routen festgelegt:
Was es nun schlussendlich wird, darf in den nächsten Wochen und Monaten noch geplant werden. Eins steht jedoch fest. Wir freuen uns so sehr, wieder USA und zum ersten Mal im Osten.
Der Reiseleiter (Donnerstag, 27 August 2015 07:21)
Lieber Mompfreeeeeeeed
Es ist wie immer eine Wohltat deine Zeilen zu lesen, einfach unvergleichlich :-)
Bezüglich den Bilder, wir nehmen doch schon die schlimmsten die wir finden können, mehr können wir euch nun echt nicht mehr entgegen kommen. Vorschlag, ich plane ja eine Gruppenreise irgendwann in den nächsten zwei Jahren, da könnt ihr ja einfach mitkommen und dann müsst ihr Euch den Mist nicht mehr auf Bildern anschauen.
Gruss
Der Reiseleiter
Dominik (Mittwoch, 26 August 2015 20:31)
Befinde mich wieder mal auf dem Heimweg im Zug und führe mir euren Reisebericht zu Gemüte. Der Geruch von BigMac und Pommes, der durch das Zugabteil strömt, lässt authentisches USA Feeling aufkommen! Aber bitte tut mir einen Gefallen: Klebt doch einem dicken Zensurbalken über die Bilder - diese Postkartenidylle grenzt an Folter!! ;-)
Lieber Gruss aus der Holzklasse (irgendwo im Aargau)